SOS-Plan

Bei der Erstversorgung kann es lebenswichtig sein, dass die Rettungskräfte über eventuelle Vorerkrankungen oder Medikamente Bescheid wissen. Alle relevanten Informationen werden daher bereits im Vorfeld im individuellen SOS-Plan, auch Notfall-Plan genannt, vermerkt und im Notfall von der Notrufzentrale direkt an die Rettungskräfte übermittelt.

Was steht im SOS-Plan?

Im SOS-Plan werden wichtige Informationen eingetragen, die in Notfällen wichtige Zeit sparen können. In dem persönlichen Notfallplan werden als erstes Persönliche Daten des Nutzers festgehalten, Vor- und Nachname, Telefonnummer usw. Des Weiteren werden dort Medizinische Daten erfasst wie zum Beispiel eine Ankreuzliste über Vorerkrankungen und regelmäßig eingenommene Medikamente. Die Kontaktdaten des Hausarztes werden auf der zweiten Seite aufgeschrieben. Dort werden auch die Kontaktdaten der Bezugspersonen festgehalten. Am Ende wird die Zahlenkombination und der Standort des Schlüsseltresors aufgeführt.

Warum einen SOS-Plan ausfüllen?

In einem Notfall ist der wichtigste Faktor, Zeit. Der Notfallplan kann viel Zeit sparen, denn die Rettungskräfte haben diesen SOS-Plan beim Einsatz vorliegen, so müssen diese z.B. nicht darauf warten bis der Nutzer die Tür öffnet, was dieser vielleicht gar nicht mehr kann, sondern können sie die Informationen zum Schlüsseltresor nutzen, um schnell zur Hilfe kommen zu können. Wenn es nun um die richtigen Hilfsmaßnahmen geht, können die vorher aufgelisteten Medikamente, die der Nutzer regelmäßig nimmt, eine schlimme Wechselwirkung verhindern. Die Notfallkontakte werden auch gleichzeitig benachrichtigt, dass der Nutzer einen Notfall hat.

Woher bekommt man den SOS-Plan?

Der SOS-Plan liegt jedem Versandpaket bei. Ansonsten kann man den SOS-Plan auch auf der Website von LIBIFY herunterladen, unter dem Menüpunkt Service/Downloads/Notfallplan.

Icon: Notfallplan