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Pflegehilfsmittel Hausnotruf

LIBIFYcare als zugelassenes Pflegehilfsmittel

LIBIFYcare ist ein zugelassenes Pflegehilfsmittel

Mit LIBIFYcare entscheiden Sie sich für Sicherheit und effiziente Unterstützung im Alltag – unabhängig davon, wie sich dieser gestaltet. Die Lebensumstände von Menschen verschiedener Alters- und Pflegestufen unterscheiden sich stark voneinander. Deswegen bieten wir unsere effizienten Notrufsysteme zu drei monatlichen Tarifen an. Diese stehen Ihnen im Rahmen unserer Pakte LIBIFYcare S, M, L auch mit einer Kostenübernahme durch die Pflegekasse zur Verfügung.

Da es sich bei LIBIFY um von Pflegekassen anerkannte Pflegehilfsmittel handelt, können Sie diese sowohl als Mitglied einer gesetzlichen als auch einer privaten Krankenversicherung bezuschussen lassen. Wurde Ihnen ein Pflegegrad bewilligt, besteht demnach die Möglichkeit, dass die Kosten für Ihre LIBIFYcare-Notrufgeräte teilweise oder vollständig übernommen werden.

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Bezuschussung von LIBIFYcare-Produkten beantragen

Ob LIBIFYcare S, M, oder L  – die Varianten unseres sicheren Notrufsystems mit Notrufzentrale können Sie vollständig beziehungsweise anteilig von Ihrer Pflegekasse bezuschussen lassen. Die Möglichkeit der Kostenübernahme ist gegeben, sofern Ihnen ein Pflegegrad bewilligt wurde und Sie eine Genehmigung Ihrer Pflegekasse vorweisen können.

Die Bezuschussung Ihres gewünschten LIBIFYcare-Pakets können Sie mit Pflegegrad ganz einfach beantragen: Legen Sie zunächst das entsprechende Paket (S, M, L oder Familie und Freunde) in den Warenkorb. Sie werden anschließend Schritt für Schritt durch den Bestellprozess geführt. Alle Unterlagen, die Sie benötigen, um Ihren Antrag auf Kostenübernahme durch die Pflegekasse zu stellen, liegen Ihrer Bestellung bei. Dabei handelt es sich um Formulare, in denen unter anderem der Ihnen bewilligte Pflegegrad sowie Informationen zu Ihrer Krankenversicherung gefragt sind. Nach dem Ausfüllen und Abschicken der Formulare müssen Sie nichts weiter tun – wir übernehmen ab diesem Punkt alle folgenden anfallenden Formalitäten.

Haben Sie weitere Fragen zur Beantragung der Kostenübernahme für Ihr gewähltes LIBIFYcare-Produkt oder wünschen Beratung, welches unserer mobilen Notrufsysteme am besten zu Ihnen und Ihrem Alltag passt, helfen wir Ihnen gerne weiter. Unseren freundlichen Kundenservice erreichen Sie sowohl telefonisch als auch per E-Mail. Zudem bieten wir Ihnen im Download-Portal unserer Website einen Vorantrag auf Kostenübernahme kostenlos zum Herunterladen an. Eine finale Genehmigung erteilen die Pflegekassen erst mit Angaben zur Bestellung und Lieferzeitpunkt.

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LIBIFYcare – Kosten bei Bezuschussung

Die Höhe der übernommenen Kosten unterscheidet sich von Paket zu Paket. Unser praktisches Hausnotruf-Angebot LIBIFYcare S kostet regulär 24,90 Euro im Monat, wird unter Erfüllung der genannten Voraussetzungen jedoch vollständig von Ihrer Pflegekasse bezahlt. Mit diesem Betrag sind alle genannten Funktionen abgedeckt – Ihnen entstehen keine zusätzlichen Kosten.

LIBIFYcare M, unsere mobile Lösung sowie LIBIFYcare L als umfangreiches Notrufsystem für alle Lebensbereiche werden von Pflegekassen mit einem jeweiligen monatlichen Beitrag in Höhe von 23 Euro bezuschusst. Damit reduzieren sich die Kosten dieser Pakete im Monat auf 6,90 Euro beziehungsweise 11,90 Euro, zuzüglich der einmalig anfallenden Einrichtungsgebühr in Höhe von 49 Euro.

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Der Antrag auf Kostenübernahme liegt Ihrer Bestellung bei. Wir übernehmen alle weiteren Formalitäten für Sie.

Wichtige Informationen zum Pflegegrad

Was ist ein Pflegegrad? 

Nach der Pflegeversicherungsreform Anfang des Jahres 2017 wird die Intensität der Pflegebedürftigkeit in sogenannten Pflegegraden, ehemals „Pflegestufen“, ausgedrückt. Festgestellt wird der Pflegegrad einer Person vom medizinischen Dienst der jeweiligen (gesetzlichen oder privaten) Krankenversicherung (MDK). Durch die Einteilung aller Antragsteller in die einzelnen Pflegegrade wird ersichtlich, wem welche Form und welcher Umfang an Pflegeleistungen zustehen. Grundsätzlich wird hierbei in Sach- und Geldleistungen unterschieden, jedoch gibt es auch Kombi-Modelle, die sich beispielsweise aus der hauswirtschaftlichen Versorgung durch ausgebildete Pflegekräfte und Pflegegeldbeiträgen zusammensetzen.

Wann wird ein Pflegehilfsmittel als solches anerkannt? 

Um als Pflegehilfsmittel durch Krankenkassen offiziell anerkannt zu werden, muss ein Produkt einige Kriterien erfüllen sowie einer der feststehenden Pflegehilfsmittel-Kategorien des Pflegehilfsmittelverzeichnisses zugehören. Hauptsächlich ist es von Bedeutung, dass das Produkt beziehungsweise ein Serviceangebot Pflegebedürftigen umfassende Unterstützung bietet und sie in Ihrem Alltag entlastet. Beispiele für weitere zugelassene Pflegehilfsmittel sind Rollstühle, Pflegebetten und Hebegeräte – sie gelten als technische Hilfsmittel.

Unsere umfangreichen Notrufsysteme LIBIFYcare S, M, und L sind im Bereich Pflegehilfsmittel für den häuslichen Gebrauch einzuordnen und wurden vom GKV-Spitzenverband als solche anerkannt. Der GKV steht als Verband für die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen und vertritt in seiner Funktion deren Interessen.

Die Feststellung des Pflegegrads 

Ob und welcher Pflegegrad einer Person durch die Krankenkasse zugeteilt wird, ist vor allem davon abhängig, wie selbstständig sie ihren Alltag noch bewältigen kann. Grundsätzlich muss die Entscheidung über den Pflegegrad innerhalb von 25 Arbeitstagen nach Antragsstellung getroffen werden. Die Einteilung erfolgt im Rahmen eines Begutachtungsassessments und basiert auf einem Punktesystem, wobei Punkte in verschiedenen Kategorien vergeben werden. Neben der Selbstständigkeit spielen bei der Zuweisung des Pflegegrads für Gutachter auch folgende psychische und physische Kriterien entscheidende Rollen:

  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  • Psychische Probleme und Verhaltensweisen
  • Mobilität
  • Alltagsgestaltung und soziale Kontakte
  • Krankheits- und therapiebedingte Belastungen

 Die genannten Kriterien des Gutachtens zur Feststellung des Pflegegrads werden unterschiedlich stark gewichtet. 

Wie beantrage ich einen Pflegegrad?

Einen Antrag auf Pflegeleistungen können Sie sowohl telefonisch als auch schriftlich (per Brief, E-Mail oder Fax) an Ihre Krankenkasse richten. Dieser wird zur Bearbeitung an die jeweils daran angebundene Pflegekasse weitergereicht. Beachten Sie, dass der Pflegebedürftige seinen formlosen Antrag selbst unterschreibt – alternativ ist es möglich, dass dies ein Bevollmächtigter übernimmt.

Nachdem Ihr Anschreiben die Krankenkasse beziehungsweise Pflegekasse erreicht hat, sendet Ihnen diese alle erforderlichen Unterlagen und Formulare für die Beantragung eines Pflegegrads zu. Darin müssen Sie beispielsweise Ihren Pflegebedarf und Ihre Wohnsituation vermerken. Sollten Sie beim Ausfüllen Hilfe benötigen, ist es ratsam, sich direkt an den jeweiligen Ansprechpartner beziehungsweise an eine Pflegeberatungsstelle zu wenden.

Im nächsten Schritt wird ein Gutachter Sie bei Ihnen zu Hause besuchen. Er analysiert Ihren Tagesablauf hinsichtlich der zuvor erwähnten Pflegegrad-Kriterien und legt anschließend fest, ob Ihnen ein Pflegegrad zugeteilt wird und wie hoch dieser ausfällt.

Pflegeversicherungsreform

Von Pflegestufen zu Pflegegraden Während sich die ehemaligen Pflegestufen – die Bezeichnung vor der Pflegeversicherungsreform 2017 – in 0 bis 3 gliederten, beginnen die neu eingeführten Pflegegrade erst bei 1 und gehen bis 5. Dabei hat sich nicht nur der Begriff geändert, auch die Gewichtungen haben sich verschoben. So entspricht beispielsweise Pflegegrad 2 der vormaligen Pflegestufe 0. Die Abstufung erfolgt entsprechend der Schwere der persönlichen Beeinträchtigung im Alltag und bestimmt darüber, wie viel Pflegegeld beziehungsweise -sachleistungen ein Pflegebedürftiger monatlich von der zuständigen Krankenkasse erhält.

Pflegebedürftige, die in der Lage sind, den meisten ihrer alltäglichen Tätigkeiten selbstständig nachzugehen, erhalten den Pflegegrad 1. Pflegegrad 2 wird all jenen zugeteilt, deren Eigenständigkeit erheblich beeinträchtigt ist, die jedoch lediglich in bestimmten Bereichen des Alltags auf Unterstützung angewiesen sind. Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 3 hingegen wurde eine schwere Beeinträchtigung ihrer Selbstständigkeit nachgewiesen, jenen mit Pflegegrad 4 bereits die „schwerste“. Sie müssen in allen Lebensbereichen unterstützt werden. Befinden sich Antragsteller in dieser Situation und sind zudem abhängig von spezieller Versorgung, erhalten sie den höchstmöglichen Pflegegrad 5.

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