Kostenlose Beratung: 089 217 68 359

Gute Nachbarschaft – 10 Wege, wie Sie älteren Menschen in Ihrer Nachbarschaft helfen können

Wie gelingt eine gute Nachbarschaft? Hier finden Sie 10 Tipps, wie Sie vor allem ältere Nachbarn im Alltag unterstützen können.

Einem älteren Menschen in der Nachbarschaft zu helfen, kann viele Facetten haben. Dabei geht es immer nur um kleine Gefälligkeiten, die für den Betroffenen jedoch eine enorme Erleichterung im Alltag und im selbstbestimmten Leben und gute Nachbarschaft bedeuten können. Die Ideen zur Unterstützung sind unterschiedlich und bieten für jeden etwas, egal ob Sie handwerklich geschickt oder einfach nur hilfsbereit sind.

Lassen Sie sich jetzt kostenlos zu den Themen Hausnotruf & Pflege beraten!

10 Wege für eine gute Nachbarschaft:

1) Regelmäßige Besuchen

Alte Menschen, die nicht mehr so mobil sind, leiden stark unter dem Risiko, zu vereinsamen. Das unmittelbare Umfeld, der Partner und andere sozial Nahestehende, sind vielleicht verstorben, die Verwandten wohnen weiter weg. Da ist es eine einfache Maßnahme der Nachbarschaftshilfe, wenn Sie bei den alten Menschen vorbei schauen, vielleicht ja mit ihnen Kaffee trinken und einfach nett plaudern. Der Erfahrungsschatz dieser Altersgruppe ist enorm, womit spannende Gespräche – vielleicht ja aus früheren Zeiten – garantiert sind.

2) Vorlesen

Viele ältere Menschen leiden unter einer Sehschwäche oder sogar Augenerkrankung. Da fällt es nicht mehr so leicht, die Tageszeitung oder vielleicht sogar ein schönes Buch zu lesen. Wenn die Person aber ihr Leben lang sehr belesen war, wird ihr jemand viel Freude bereiten, der regelmäßig vorbeikommt und ihr vorliest.

Auch hier können Sie als Nachbarschaftshelfer profitieren. Denn vielleicht entdecken Sie so den einen oder anderen interessanten oder lesenswerten Schriftsteller oder haben selbst die Gelegenheit, die Tageszeitungen ausgiebig beim Vorlesen selbst zu lesen und damit auf dem Laufenden zu bleiben.

3) Wichtige Einkäufe erledigen

Wenn alte Menschen nicht mehr so gut zu Fuß sind, fallen alltägliche Dinge schwer. Darunter fällt auch der tägliche Einkauf oder die Erledigung von einfachen Besorgungen. Hier unterstützend da zu sein, ist für viele eine enorme Erleichterung, zumal Sie ja ohnehin auch für sich selbst und Ihre Familie einkaufen gehen müssen. Da geht der nachbarschaftliche Einkauf gleich in einem mit.

Auch Erledigungen hinsichtlich der Besorgung von Medikamenten oder wichtigen Hilfsmaßnahmen wie Hörgeräten, Rollatoren oder Inkontinenzauflagen, sind eine enorme Unterstützung für ältere Menschen.

4) Begleitung beim Spazierengehen

Ältere Menschen sind oft viel und allein in ihren eigenen vier Wänden, da sie sich nicht mehr so gut auf den Beinen fühlen. Doch ein Spaziergang an der frischen Luft und vielleicht ja sogar in der Natur, tut nicht nur physisch gut, sondern unterstützt auch die Psyche.

Möglicherweise bietet Ihnen eine Nachbarschaftshilfe in diesem Sinne selbst auch die Möglichkeit, ein paar Schritte an der frischen Luft zu machen, vom Alltag abzuspannen und die Umgebung bewusst wahrzunehmen.

5) Wäsche machen

Saubere Kleidung und Wäsche ist auch im Alter ein wesentlicher Anspruch für jeden. Doch Wäsche waschen, aufhängen und bügeln sind Hausarbeiten, die körperlich durchaus fordernd sein können und mitunter auch Gefahren bergen. Dementsprechend ist bei vielen alten Menschen hier Hilfe oder Unterstützung gerne gesehen. Vor allem wenn das Wohnumfeld so gestaltet ist, dass zum Wäsche waschen der Gang in den Waschkeller oder einen Trockenraum erforderlich ist. Hier kommt die Nachbarschaftshilfe gut an und beim entspannten Bügeln kann sich zudem ein interessantes Gespräch zwischen Alt und Jung entwickeln.

Gute Nachbarschaft: Wäsche machen

6) Hausarbeiten erledigen

Die Erledigung von Hausarbeit ist für viele alte Menschen wichtig und ein Baustein für ihre unabhängige Lebensführung. Doch manche Tätigkeiten wie Fenster putzen, Staubsaugen oder auch nur den Müll hinaus tragen, fallen oft schwer oder sind einfach nur mühselig.

Auch wenn es mobile Hilfen für die Erledigung der Hausarbeit gibt, kann die Nachbarschaftshilfe in dieser Form nicht nur eine Unterstützung für den alten Menschen sein, sondern auch die Gemeinschaft stärken.

7) Hilfe beim An- und Auskleiden

Auch das An- und Auskleiden bzw. die Unterstützung dazu, kann als Nachbarschaftshilfe erledigt werden. Voraussetzung ist hier allerdings, dass Sie sich die diesbezügliche Hilfe zutrauen und auch keinen näheren Kontakt scheuen. Aber gerade das Schließen von Knöpfen oder das Anziehen von Kompressionsstrümpfen kann beispielsweise für alte Menschen eine echte Herausforderung sein, bei der sie gerne unterstützt werden.

8) Fahrdienste für eine gute Nachbarschaft

Ältere Menschen sind oft nicht mehr eigenständig mobil, haben aber auch Termine bei Behörden oder Ärzten wahr zu nehmen. Hier ist eine entsprechende Nachbarschaftshilfe sehr willkommen. Auch wenn es nur darum geht, einmal aus den eigenen vier Wänden raus zu kommen und einen Ausflug zu machen, ist die Unterstützung durch Nachbarn, die über ein Auto und zumindest den Führerschein verfügen, bei älteren Menschen gerne gesehen.

9) Hilfe bei Formalitäten

Das Ausfüllen von Formularen oder das Führen von Korrespondenzen fällt im Alter zunehmend schwerer, sei es aufgrund von zunehmender Sehschwäche oder Schwerhörigkeit. Hier können Sie im Rahmen der Nachbarschaftshilfe wertvolle Unterstützung leisten und den alten Menschen beim Formulieren oder einfach nur Abtippen von Infos helfen.

10) Tierbetreuung

Oft ist im Alter ein Haustier eine wichtige Bezugsperson für den Betroffenen. So eng die gefühlsmäßige Beziehung zwischen Herrchen / Frauchen und Hund bzw. Katze auch sein mag, die Versorgung stellt viele vor eine Herausforderung. Dabei geht es beim Hund in erster Linie um die täglich notwendigen Spaziergänge, aber auch die Fahrten zum Tierarzt oder einfach die Versorgung mit ausreichend Futter, Wasser und möglicherweise Spielzeug.

Vor allem kann eine gute Nachbarschaft beziehungsweise ein guter Nachbarschaftsdienst im Hinblick auf die Versorgung von Haustieren für die betroffenen älteren Menschen auch die Befreiung einer Sorge sein, wenn sie wissen, dass sich jemand um ihren vierbeinigen Liebling oder Piepmatz kümmert, wenn sie ins Krankenhaus müssen oder kurzzeitige Pflege benötigen.

Weitere Artikel, die Ihnen gefallen könnten:

Bleiben Sie auf dem Laufenden!

Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter!

Newsletter