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Pflege von Angehörigen & Arbeitsamt – Das gibt es zu beachten

Was gibt es bei der Pflege von Angehörigen und Arbeitsamt zu beachten? Wenn Sie sich um die Pflege eines Angehörigen kümmern, sind Sie oft nicht mehr in der Lage Ihre Arbeit wahr zu nehmen. Oder Sie waren bereits zuvor arbeitslos. Dann stellt sich oft die Frage, was bei der Pflege von Angehörigen in Bezug auf das Arbeitsamt zu beachten ist. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen genau wie Arbeitslosigkeit, Arbeitslosengeld I, Arbeitslosengeld II und Pflegegeld für Angehörige zusammenhängen und was Sie in Bezug auf das Arbeitsamt beachten müssen.

Was gibt es bei der Pflege von Angehörigen und Arbeitsamt zu beachten? Wenn Sie sich um die Pflege eines Angehörigen kümmern, sind Sie oft nicht mehr in der Lage Ihre Arbeit wahr zu nehmen. Oder Sie waren bereits zuvor arbeitslos. Dann stellt sich oft die Frage, was bei der Pflege von Angehörigen in Bezug auf das Arbeitsamt zu beachten ist. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen genau wie Arbeitslosigkeit, Arbeitslosengeld I, Arbeitslosengeld II und Pflegegeld für Angehörige zusammenhängen und was Sie in Bezug auf das Arbeitsamt beachten müssen.

Pflegegeld und Arbeitslosengeld I (ALG I)

Eine Sache gleich vorweg: Oft erhalten Sie als Pflegeperson das Pflegegeld von der pflegebedürftigen Person als Ausgleich für Ihren Aufwand. Dieses wird in diesem Fall nicht als Einkommen gewertet und Sie können weiter Arbeitslosengeld I (ALG I) beziehen.
Doch natürlich gibt es auch hier einige Dinge zu beachten. Denn Arbeitslosengeld können Sie nur erhalten, wenn Sie jederzeit wieder dazu in der Lage sind eine Arbeit aufzunehmen und dem Arbeitsmarkt weiter zur Verfügung stehen. Außerdem müssen Sie an Maßnahmen, die vom Arbeitsamt organisiert werden, teilnehmen. Wenn Sie also ALG I trotz Ihrer Pflege von Angehörigen beziehen möchten, müssen Sie in diesen eventuellen Auszeiten natürlich dafür sorgen, dass die pflegebedürftige Person weiter gut versorgt ist.

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Pflegegeld und Arbeitslosengeld II (ALG II, Hartz IV)

Wenn Sie Arbeitslosengeld II bzw. Hartz IV beziehen, dann gelten ähnliche Regelungen wie zuvor bei ALG I beschrieben. Sie können das Pflegegeld von der pflegebedürftigen Person erhalten und dieses wird wie beim ALG I nicht als Einkommen gezählt. Doch damit Sie weiter das ALG II bzw. Hartz IV beziehen können, müssen Sie dem Arbeitsmarkt ebenfalls weiter zur Verfügung stehen. Hier unterscheidet der Gesetzgeber also nicht zwischen der Regelungen in Bezug auf Pflegegeld und ALG I bzw. ALG II.

In beiden Fällen kann aber auch im Einzelfall entschieden werden, wie sich das “dem Arbeitsmarkt weiter zur Verfügung stehen” tatsächlich äußert. Es kann in Einzelfällen sein, dass Ihnen dies nicht zugemutet werden kann und eine volle Verfügbarkeit nicht notwendig ist. Hier sollten Sie sich am besten direkt mit dem jeweils zuständigen Jobcenter in Verbindung setzen.

Mehr Informationen zu diesen Punkten und Arbeitslosengeld bei Krankheit, Pflege und Betreuung finden Sie hier.

Pflege von Angehörigen und Arbeitsamt – Arbeitslosenversicherung

Wer aus seinen Beruf beendet, um die Pflege eines Angehörigen zu übernehmen, fragt sich zusätzlich oft, wer die Zahlung für die Arbeitslosenversicherung übernimmt. Glücklicherweise hat das Arbeitsamt auch hier eine eindeutige Lösung entwickelt, die verhindert, dass Sie Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld verlieren bzw. sich dieser vermindert, weil Sie aufgrund der Pflege Ihren Beruf beenden.

Als Pflegeperson, also beispielsweise als Angehörige/r, übernimmt die Pflegeversicherung die Beiträge zu Arbeitslosenversicherung.

Wichtig dabei ist allerdings, welche Voraussetzungen gelten, damit Sie wirklich als Pflegeperson zählen. Dazu muss die Person, die Sie pflegen, nämlich mindestens Pflegegrad 2 bis 5 zugesprochen bekommen haben und zu Hause gepflegt werden. Pflegegrad 1 reicht hier nicht aus. Es ist also ein bereits abgeschlossenes Gutachten des MD, dem medizinischen Dienst, notwendig.

Wie die Freistellung zur Pflege von Angehörigen gesetzlich geregelt ist, erfahren Sie in unserem Beitrag “Freistellung zur Pflege von Angehörigen – Was steht mir zu?“.

Außerdem dürfen Sie für die Pflege nicht bezahlt werden. Wie bereits oben dargestellt, dürfen Sie aber das Pflegegeld bezahlt bekommen.

Des Weiteren ist es wichtig, dass Sie die Pflege für mindestens 10h/Woche übernehmen und sich eben diese 10 Stunden auf mindestens zwei Tage verteilen. Wenn Sie sich also nur einen Tag um die Pflege kümmern, ist das erneut nicht ausreichend.

Sie suchen eine andere Lösung und wollen sich nicht selbst um die Pflege eines Angehörigen kümmern? Informieren Sie sich hier auch über das Betreuungsangebot für Senioren mit unterschiedlichen Bedürfnissen.

Zusätzliche Unterstützung durch einen Hausnotruf

Wenn Sie die Pflege Ihres Angehörigen selbst übernehmen, gibt es mit Sicherheit Momente an denen Sie nicht bei ihm sein können. Je nach Zustand des Pflegebedürftigen, werden Sie nicht ununterbrochen vor Ort sein. Damit Sie sich in dieser Zeit keine Sorgen machen müssen und sich von der intensiven Pflege erholen können, bietet sich die Installation eines Hausnotrufes an.

Sollte es nämlich in Ihrer Abwesenheit zu einem Sturz oder einer anderen Notfallsituation kommen, kann Ihr Angehöriger einfach einen Notruf absetzen. In diesem Fall genügt es, wenn die betroffene Person lediglich einen Knopf am Notfallarmband betätigt und schon wird der Notruf verständigt. Auch Sie als hinterlegter Angehöriger werden unverzüglich über die Geschehnisse in Kenntnis.

Libify bietet drei verschiedene Varianten des Hausnotrufes an, die je nach Bedürfnissen des Pflegebedürftigen ausgewählt und adaptiert werden können. Sie können zwischen den Systemen libifyBasic, libifyHome inklusive Videotelefonie und libifyMobil entscheiden.

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