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Zuhause alt werden – sicher und aktiv durch den Alltag

Jahrelang hat man ein selbstständiges Leben geführt. Doch früher oder später kommt man an den Punkt, an dem es nicht mehr so geht wie früher? Sie sind damit nicht allein. Wir haben mit unseren Kunden und Experten Antworten gefunden. Es gibt viele Möglichkeiten im Alter ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben in Ihrem eigenen Zuhause zu führen.

Das eigene Zuhause gibt niemand gern auf. Hängen daran doch viele Erinnerungen, auch das Lebensgefühl in den eigenen vier Wänden ist selbstbestimmter als in einer Pflegeeinrichtung. Solange es möglich ist, möchten viele ältere Menschen daher in der eigenen Wohnung bleiben. Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie mit kleinen Übungen Ihre geistige und körperliche Fitness trainieren können. Manchmal sind wir nicht mehr so sicher zu Fuß: Hier helfen gezielte Umbauten, um Ausrutsch- und Sturzgefahren in der Wohnung vorzubeugen. Außerdem haben wir Experten befragt, wie Sie Kriminelle im Internet erkennen und sich schützen können. Wenn es manchmal die kleinen Dinge im Alltag sind, bei denen Sie sich Unterstützung wünschen, hilft Ihnen die SeniorenAssistenz: sei es beim Einkaufen, mit Behördengängen oder mit gemeinsam verbrachter Zeit im Lieblingscafé.

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Wie halte ich mich bis ins hohe Alter fit im Kopf?

Sind wir im Herbst des Lebens angekommen, neigen wir dazu, die Füße hochzulegen und uns auszuruhen. Doch das ist das falsche Rezept. Wer auch in reiferen Jahren noch geistig rege sein und ein gutes Gedächtnis besitzen will, sollte sich an die drei großen „B“s halten: Bewegung, Begegnung und Bestätigung. Körperliche Fitness in Form von Bewegung ist die Voraussetzung für geistige Fitness. Dem Körper regelmäßig kleine Anstrengungen abverlangen, das kann in Form von ausgedehnten Spaziergängen geschehen oder durch kurze Gymnastikübungen, die am besten morgens nach dem Aufstehen oder vor dem Zubettgehen absolviert werden. Mindestens genauso wichtig für ein gutes Lebensgefühl wie ein guter körperlicher Zustand ist die Begegnung mit anderen Menschen. Einsame Menschen sind unglücklich, bauen geistig schneller ab und sterben früher als Menschen, die regelmäßig soziale Kontakte pflegen. Halten Sie den Kontakt zu Ihren Freunden und Verwandten aufrecht, gehen Sie in Vereine und besuchen Sie Feste, wann immer Sie Zeit haben.
Zuletzt soll ein dritter Punkt nicht unerwähnt bleiben, der uns davor schützt, im Alter geistig abzubauen. Finden Sie Bestätigung. Gemeint ist damit die Selbstbestätigung. Finden Sie Sinn in Ihrem Leben jenseits von Beruf und Familie. Ist Ihr Leben sinnerfüllt, signalisieren Sie Ihrem Körper damit, dass es sich lohnt, am Leben zu sein und am Leben teilzuhaben. Sinnstiftend kann ein interessantes Hobby sein oder auch ein Ehrenamt, in welchem Sie sich für die Gesellschaft einbringen.
Nur wer auch im reifen Alter klar und fit im Kopf ist, kann ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben führen und ist nicht auf fremde Hilfe angewiesen. Und das ist doch das, was wir alle wollen.

Dipl.-Ing. Helmut Benesch (FH), www.brain-fit.com

Dozent und Lehrbeauftragter der Hochschule Kempten, Trainer für mentales Aktivierungstraining (MAT), langjährige Tätigkeit im Bereich der schulischen Nachhilfe, Seit 16 Jahren Betreiber der Internetseite brain-fit.com. Schwerpunkte: Gedächtnistraining, Gehirntraining und mentale Gesundheit, Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen.

Wie schütze ich mich auch im hohen Alter vor Kriminellen im Internet?

Trotz vieler Nachrichten über Fake News, Datenlecks oder Onlinebetrug: Vor dem Internet brauchen Sie keine Angst zu haben. Vielmehr bietet das Internet zahlreiche Möglichkeiten, Ihren Alltag zu bereichern und zu vereinfachen. Wenn Sie einige wichtige Regeln einhalten, können Sie sich vor unangenehmen Überraschungen schützen: 

Seriöse Anbieter erkennen

Wer sich im Internet bewegt, sollte ein Gespür dafür entwickeln, ob eine Webseite vertrauenswürdig ist. Schauen Sie sich daher deren Aufmachung genau an. Wichtige Informationen sollten verständlich geschrieben und gut zu finden sein. Achten Sie besonders auf das Impressum und die Kontaktangaben. Hier sollten die Verantwortlichen, eine Post- und E-Mail-Adresse, Telefonnummer, der Handelsregistereintrag bzw. die Steuernummer zu finden sein. Bei Online-Shops sollten Sie unbedingt auf das Gütesiegel, eine https Adresse (der Buchstabe „s“ steht für „sicher“) im Browser sowie auf die Bewertungen anderer Nutzer achten.

Privatsphäre und Daten schützen

Bei vielen Angeboten im Netz müssen Sie persönliche Daten angeben. Geben Sie immer nur so viele Informationen frei, wie für den Dienst tatsächlich notwendig sind. Lesen Sie die Datenschutzbestimmungen und achten Sie darauf, welche Daten von Ihnen zu welchem Zweck verwendet werden. Besonders in sozialen Netzwerken gilt: Nutzen Sie die Privatsphäre-Einstellungen und legen Sie fest, wer welche Information von Ihnen einsehen kann.

Sichere Passwörter

Niemand möchte, dass andere die Bankdaten kennen oder E-Mails mitlesen. Legen Sie daher für jedes Benutzerkonto ein starkes Passwort fest. Halten Sie Ihre Passwörter unbedingt geheim. Ein sicheres Passwort muss nicht automatisch schwer zu merken sein. Eine beliebte Methode ist die Merksatzmethode, bei der von einem Satz Anfangsbuchstaben und Satzzeichen genommen werden, wie zum Beispiel: „Meine Enkelin Sophie spielt gerne Fußball!“. Das ergibt das Passwort „MESsgF!“. Auch die Passwortkarte von Deutschland sicher im Netz e.V. hilft beim Erstellen sicherer Passwörter. Wenn Sie dann noch ein Kürzel für den jeweiligen Dienst, den Sie nutzen möchten, hinzufügen, haben Sie auch gleich ein eindeutiges und somit noch sichereres Passwort (Beispiel: Zur Anmeldung bei Facebook lautet Ihr Passwort dann „MESsgF!-fb“).  

Schutz vor Computerviren

Computerviren sind selbst verbreitende Computerprogramme. Einmal eingeschleust und gestartet, können Sie Schäden anrichten. Daher sollten Sie auf Ihren Geräten ein Anti-Viren-Programm einrichten. Wichtig: Führen Sie unbedingt immer schnellstmöglich die vorgeschlagenen Updates durch. Damit bleibt das Anti-Viren-Programm auf dem aktuellen Stand.

Weitere Informationen, wie Sie sich sicher im Internet bewegen, finden Sie zum Beispiel auf der Website www.sicher-im-netz.de oder in den Handreichungen des Digital-Kompass, die Sie sich kostenlos hier bestellen können

Joachim Schulte, www.sicher-im-netz.de

Ich bin seit 2016 für Deutschland sicher im Netz tätig. Ich bin Leiter des Bereichs Verbraucher mit Fokus auf Senioren und entwickle Angebote, die die Chancen des Internets für ältere Menschen aufzeigen. Dazu gehört unter anderem der Digital-Kompass, ein Angebot, das älteren Menschen den Einstieg ins Internet erleichtert.

Wie kann ich mein Zuhause sicher und altersgerecht gestalten?

Die wichtigste Regel ist: Fangen Sie frühzeitig an zu planen. Viele Menschen setzen sich schon früh mit ihrer Altersvorsorge auseinander und treffen Vorkehrungen, um sich für das Alter finanziell abzusichern. Fast niemand sorgt jedoch rechtzeitig dafür, sein Zuhause und damit sein unmittelbares Lebensumfeld so zu gestalten, dass es auch im Alter uneingeschränkt nutzbar bleibt. Rechtzeitig für das Leben im Alter vorzusorgen, erspart später viele Unbequemlichkeiten und zusätzliche Kosten. Dafür empfiehlt sich der Blick auf das Haus als großes Ganzes: Wenn Sie Renovierungsarbeiten oder eine energetische Sanierung planen, sollten Sie Maßnahmen zum Reduzieren von Barrieren und für besseren Einbruchschutz direkt mit planen – und umgekehrt. So erledigen Sie alle Bauarbeiten in einem Rutsch und können zudem von kombinierten Förderpaketen profitieren.

Denken Sie an Barrierefreiheit

Wenn Sie mit dem Planen beginnen, sollten Sie vor allem an Barrierefreiheit denken – und zwar in jedem Bereich Ihres Hauses: von den Zu- und Aufgängen, über die Ausstattung von Bad und Küche bis hin zur Inneneinrichtung. Gibt es zum Beispiel Stufen und Schwellen an Eingängen, Zimmerübergängen und Terrassen, die zu gefährlichen Stolperfallen werden könnten? Wer sein Bad renoviert, sollte eine bodengleiche Dusche und unterfahrbare Armaturen einbauen lassen. Die Wohn- und Arbeitsbereiche sollten großzügig geschnitten sein, damit Alltägliches auch mit Gehhilfe oder Rollstuhl gemeistert werden kann. Außerdem ist eine gute Beleuchtung wichtig. Technische Finessen wie elektrische Tür- und Fensteröffner und automatische Jalousien nehmen Ihnen Arbeit ab und vereiteln außerdem Einbrechern ihre Tour.

Nutzen Sie Fördermöglichkeiten

Mein Tipp: Für ein komfortables, energieeffizientes und altersgerechtes Zuhause gibt es finanzielle Unterstützung vom Staat: Das Förderprogramm der KfW-Bank für energetische Sanierungen (Programm 430) lässt sich gut mit den Förderungen für altersgerechtes Wohnen kombinieren. Welches Förderprogramm sich für welches konkrete Umbauvorhaben eignet, zeigt Ihnen unser kostenloser FördermittelCheck.

Kristin Fromholz, www.unser-haus-sanieren.de

Ich bin Projektleiterin der Kampagne „Unser Haus: effizient, komfortabel, sicher“ bei der Beratungsgesellschaft co2online. Unser Verbraucherprotal www.unser-haus-sanieren.de ist ein nicht-kommerzielles Informationsangebot für ältere Hausbesitzer, das dazu motiviert, das eigene Haus energetisch zu sanieren. Von einer energetischen Sanierung profitieren Bewohner durch mehr Komfort und geringere laufende Kosten und das Klima durch weniger CO2-Emissionen.

Wie meistere ich meinen Alltag?

Die Hauptaufgabe der SeniorenAssistenz ist, Senioren zufrieden und glücklich zu sehen. Das gelingt uns, indem wir sie im Alltag liebevoll begleiten und Hilfestellungen anbieten. Dabei ist es egal, ob die Senioren in ihrer eigenen Wohnung oder in einer Pflegeeinrichtung leben.  Durch die persönliche Ansprache werden Senioren wieder fit und lebensfroh.

Die Unterstützung, die wir anbieten, gilt für alle Lebensbereiche. Wir beraten unsere Kunden zu diversen Versicherungsfragen, Patientenverfügungen oder Hilfsmitteln, die ihren Alltag erleichtern können, jedoch keine Rechtsberatung. Wir vereinbaren Termine, ob Friseurtermin oder Absprachen mit der Haushaltshilfe, Handwerkern oder dem Pflegepersonal und kümmern uns um den Schriftverkehr mit Ämtern oder Krankenkassen. Kurzum: Wir unterstützen Senioren bei ihren täglichen Belangen, gehen beispielsweise gemeinsam einkaufen und ermöglichen ihnen dadurch ein würdevolles, selbständiges älter werden.

Natürlich ist es manchmal nicht die „Assistenz“ an sich, die Senioren aufblühen lässt, sondern das persönliche Gespräch, der Kontakt und die gemeinsam verbrachte Zeit. Deshalb gehört für uns auch dazu, kleine Feiern zu organisieren, einen Ausflug ins Lieblingscafé zu unternehmen oder einfach mal zusammen zu sitzen, im Fotoalbum zu blättern und sich an glückliche Zeiten in der Vergangenheit zu erinnern.

Oft treten auch deren Angehörige mit uns in Kontakt, da sie die Senioren gern liebevoll umsorgt wissen. Hier bieten wir Beratungsmöglichkeiten und Entlastung in Form von stundenweiser Verhinderungspflege an, damit sich pflegende Angehörige eine Auszeit nehmen können.

Dagmar Ebell & Jutta Geuenich, www.senioren-assistentin-berlin.de

Auf unserer Webseite www.senioren-assistentin-berlin.de erfahren Sie mehr über uns und unsere Qualifikation.

Absicherung durch einen Hausnotruf

Oftmals sind Senioren, die in den eigenen vier Wänden wohnen noch sehr selbstständig und agil. Sollte es aber dennoch zu einem Sturz oder einer anderen Notfallsituation kommen, kann ein Notrufsystem lebensrettend sein. In diesem Fall genügt es nämlich, wenn die betroffene Person lediglich einen Knopf am Notfallarmband betätigt und schon wird der Notruf verständigt. Binnen weniger Sekunden kann der Patient mittels Freisprechanlage Kontakt mit dem Notruf aufnehmen. So kann auf schnellstmöglichem Weg, die benötigte ärztlichen Versorgung sichergestellt werden. Libify bietet drei verschiedene Varianten des Hausnotrufes an, die je nach Bedürfnissen des Kunden ausgewählt und adaptiert werden können. Senioren können zwischen den Systemen libifyBasic, libifyHome inklusive Videotelefonie und libifyMobil für maximale Sicherheit auch unterwegs entscheiden.

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