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Kaltes Wetter: 7 Sicherheitstipps für Senioren

7 nützliche Tipps, um sicher durch die kalte Jahreszeit zu kommen. Kaltes Wetter kann Sie mit diesen Maßnahmen nicht mehr einschränken.

Kaltes Wetter: Sicherheitstipp 1

Auf festes Schuhwerk setzen

Sowohl Straßen als auch Gehsteige sind während der kalten Wintermonate ein echtes Risiko für Stürze. Vor allem für Senioren sind die Folgen oft gravierend. Hüft- oder Handgelenksfrakturen, aber auch Hautabschürfungen und Platzwunden führen nicht nur zu langen Heilungsprozessen, sondern häufig auch zu Komplikationen.

Zu den rutschigen Straßen kommt dann oft noch eine zusätzlich schlechte Sicht durch die oft schon am Nachmittag einsetzende Dunkelheit. Feste Schuhe, deren Sohle ein Profil hat, sind dann essentiell, wenn man die Wohnung verlässt. Denn sie gewähren viel Schutz vor Laub und Nässe, aber auch vor Unebenheiten, die vom herabgefallenen Laub oft verdeckt werden. Ist auch noch Schnee auf den Gehwegen oder Straßen, kann das Anbringen von Schuhspikes zusätzlichen Halt verleihen. Diese sind in jedem Sportfachhandel erhältlich und leisten einen wichtigen Beitrag. Grundsätzlich handelt es sich dabei um Metallstifte oder Krallen, die mittels einer Halterung aus Gummi über den eigentlichen Schuh gezogen werden.

Doch nicht nur draußen ist es rutschig und gefährlich. Glatter Boden in der Wohnung oder in Geschäften sind ebenfalls ein erhebliches Risiko. Deshalb ist es wichtig, nicht nur vorsichtig zu gehen, sondern auch zu Hause sofort die Schuhe auszuziehen. Entstehen nämlich Pfützen auf glatten Böden, bieten diese ebenfalls wieder Gefahrenpotential für Stürze.

Im Falle eines Sturzes schnell Hilfe erhalten

Mit einem Hausnotruf erhalten Sie auf Knopfdruck immer schnelle Hilfe, auch wenn Sie das Telefon einmal nicht erreichen können. Zu jeder Zeit, mit der mobilen Variante auch unterwegs.

Kaltes Wetter: Sicherheitstipp 2

Mit Gehhilfen sicher durch den Winter

Auch ein Gehstock oder eine Gehhilfe unterstützen die Sicherheit, wenn alte Menschen bei Eis und Schnee unterwegs sind. Wer noch keinen richtigen Stock hat, kann sich Walkingstöcke kaufen. Einige Modelle sind mit speziellen Aufsätzen für glatten Untergrund bzw. glatte Böden erhältlich.

Wer einen Rollator hat und damit im Winter im Freien unterwegs sein möchte, der sollte das Gerät vorher bei einem Fachhändler oder im Sanitätshaus überprüfen lassen. Vor allem die Bremsen müssen bei einem rutschigen Boden gut funktionieren. Reflektoren am Rollator sorgen zusätzlich dafür, dass Senioren von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen werden.

Grundsätzlich ist es eine gute Idee, Gehhilfen für die kalte bzw. dunkle Jahreszeit mit Reflektoren auszustatten. Entsprechende Aufkleber oder Klebebänder gibt es im Fachhandel.

Kaltes Wetter: Gehhilfen wie beispielsweise Gehstöcke geben mehr Sicherheit auf eisigen Wegen.

Kaltes Wetter: Sicherheitstipp 3

Kleidung im Lagenlook hält warm

Gehen Senioren nach draußen, ist es wichtig, dass sie ausreichend warm angezogen sind. Denn gerade bei dieser Personengruppe kann es rasch schwierig werden, die Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Der bekannte Zwiebel- oder Lagen-Look ist am besten geeignet. Denn durch mehrere Kleiderschichten hindurch bilden sich Luftkammern, die die Wärme speichern. Abgesehen davon, ist es wichtig, dass der Kopf gewärmt wird. Immerhin 50 Prozent der Wärme im menschlichen Körper wird nämlich über ihn abgegeben.

Einen besonderen Sicherheitsfaktor in Sachen Kleidung stellen Reflektoren dar, die an der Kleidung angebracht werden. Auch das Tragen einer Rettungsweste über Jacke oder Mantel trägt dazu bei, dass eine bessere Sichtbarkeit gewährleistet ist. Eine interessante Information in diesem Zusammenhang ist außerdem, dass weiße Schuhe am besten gesehen werden. Immerhin fällt das Scheinwerferlicht vorbeifahrender Autos auf den Boden.

Kaltes Wetter: Sicherheitstipp 4

Brille und Hörgerät prüfen lassen

Der Beginn der kalten Jahreszeit ist auch eine gute Gelegenheit, Brille und Hörgerät bei den entsprechenden Fachleuten prüfen zu lassen. Vielleicht hat sich ja die Sehschärfe oder das Hörvermögen verändert. Die optimale Brille, um alles gut und scharf wahrnehmen zu können, ist ebenso wichtig wie ein gut eingestelltes Hörgerät, um auch die Geräusche in seiner unmittelbaren Umgebung zu hören und entsprechend rechtzeitig Gefahren erkennen zu können.

Kaltes Wetter: Sicherheitstipp 5

Umgebung am Haus optimieren

Ein Optimum an Sicherheit gilt neben der barrierefreien Wohnung auch in der unmittelbaren Umgebung des eigenen Zuhauses zu schaffen. Stufen und Treppen im Freien, aber auch die Wege zwischen Haustür und Mülltonne oder Briefkasten und Gartentor können bei Eis und Schnee rasch zum Risikopotential werden. Neben einer optimalen Ausleuchtung der Wege und Eingänge gilt es auch für guten Halt zu sorgen. Vor allem Granit- und Natursteinfliesen müssen rutschsicher gemacht werden. Dazu gibt es beispielsweise im Baumarkt entsprechende Lösungsmittel.

Senioren sollten zudem wenn möglich ausschließlich auf geräumten und gestreuten Wegen unterwegs sein. Dazu heißt es, mit einem gemäßigten Tempo und kurzen Schritten zu gehen. Das erhöht die Sicherheit und ist ein wichtiger Teil der Sturzprophylaxe. Wer dann immer noch unsicher ist, sollte eine nahestehende oder vertraute Begleitung wählen.

Ratsam ist es, vor Verlassen des Hauses einen Blick auf den Wetterbericht zu werfen. Sind Schneefälle oder kurzfristig einsetzende Plusgrade angesagt, besteht ein erhebliches Risiko für ältere Menschen zu Sturz zu kommen. Wenn die Möglichkeit besteht, macht es Sinn, seine Termine oder Besorgungen so zu planen, dass bei Schlechtwetter ein Verlassen des Hauses nicht unbedingt notwendig ist.

Kaltes Wetter: 7 Sicherheitstipps

Kaltes Wetter: Sicherheitstipp 6

Hände freihalten und wärmen

Gerät man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ins Rutschen oder zu Sturz, ist es wichtig, dass die Hände frei sind, um sowohl das Gleichgewicht besser ausbalancieren als auch um den Sturz eventuell noch auffangen zu können. Deshalb ist es ratsam, für Einkäufe oder Besorgungen im Winter auf einen Rucksack statt einer Handtasche zu setzen. Um auf Nummer sicher zugehen, können Betroffene außerdem einfach auf eine Einkaufshilfe für Senioren zurückgreifen. Zudem sollten auch Handschuhe getragen werden und nicht einfach die Hände zum Wärmen in die Mantel- oder Jackentaschen gesteckt werden.

Kaltes Wetter: Sicherheitstipp 7

Rüsten für den Ernstfall

Sollte es trotz aller beherzigten Ratschläge zu einem Sturz kommen, kann es für den Betroffenen lebensrettend sein, wenn sie ein Notrufsystem bei sich haben. Neben den Notrufsystemen für Zuhause, gibt es nämlich auch praktische Notrufsysteme für unterwegs. Im Ernstfall können gestürzte Person nämlich lediglich einen Knopf am Notfallarmband betätigt und binnen weniger Sekunden wird der Patient mit der entsprechenden ärztlichen Versorgung betreut. Hier finden Sie die besten Hausnotrufsysteme im Vergleich.

Fazit – so kommen Senioren sicher durch den Winter

Auch wenn die kältere Jahreszeit einige Tücken mit sich bringt und besonders für ältere Menschen ein großes Risiko für Verletzungen und Erkrankungen besteht, ist das noch lange kein Grund, sich ständig zu Hause aufhalten zu müssen. Einfache Tipps, wie gutes Schuhwerk und Gehhilfen als Unterstützung für rutschige Straßen, können sehr hilfreich sein. Außerdem sollten Sie auf keinen Fall die präventiven Maßnahmen wie die Überprüfung von Alltagshelfern wie Hörgeräten und Brille vergessen. Wenn Sie diese Ratschläge alle beherzigen, können Sie auch im kalten Winter eine sichere und angenehme Zeit verbringen.

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