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Zitternde Hände – Ursachen, Diagnose & Behandlung

Zitternde Hände können viele verschiedene Ursachen haben. Welche Auslöser & Behandlungen es gibt, erfahren Sie in diesem Artikel.

Einige Menschen bekommen im Alter zitternden Hände. Manche trifft es früher und ander leiden erst im hohen Alter unter diesen Beschwerden. Genauso wie das Alter in dem zitternde Hände auftreten können, variieren auch Hintergrund und Ursache dieser Problematik.

Was sind die Ursachen, und welche Therapieansätze gibt es?

Zitternde Hände sind keine Krankheit, sondern vielmehr ein Symptom. Tatsächlich gibt es ganz unterschiedliche Erkrankungen, die diese unkontrollierbaren Zuckungen auslösen.
Und das angefangen bei Angstzuständen über Stoffwechselstörungen bis hin zu Morbus Parkinson. Die Ursachen können als psychisch bedingt, aber ebenso organischer Natur sein.

Tatsächlich führen auch Schlaganfälle zu zitternden Händen. Die Ursachen können daher von einer weitgehend harmlosen Nervosität bis hin zu einem akuten, lebensbedrohlichen Ereignis reichen. Daher sollten Sie mit Ihrem Problem einen Arzt aufsuchen. Es sei denn, Sie können sich absolut sicher sein, dass Ihre Schweißausbrüche und die zittrigen Hände mit einer Polizeikontrolle oder einer ungewohnten Prüfungssituation zu tun haben oder hatten.
Übrigens können bei sehr sensiblen Personen auch Arztbesuche, beispielsweise ausgelöst von der Angst vor einer schwerwiegenden Diagnose, zitternde Hände und überhöhte Blutdruckwerte auslösen. Ein Phänomen, welches auch als Weißkittelsyndrom oder Weißkittelhypertonie bezeichnet wird.

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Die Ursachen für zitternde Hände im Überblick

Somit wollen wir hier zunächst einen Blick auf die möglichen Ursachen an sich werfen, welche dem unkontrollierbaren Tremor der Arme und Hände Hand in Hand zu Grunde liegen.

Die folgenden Krankheitsbilder können zu zitternde Händen führen:

  • Stress, ein nervliche Überlastung oder auch Angstzustände
  • Stoffwechselerkrankungen, wie eine Schilddrüsenüberfunktion
  • Nährstoffmängel, zum Beispiel ein Vitamin B-12 oder Kalzium-Mangel
  • Schlaganfälle
  • Epilepsie
  • Multiple Sklerose

Hier wird erkenntlich, dass die Auslöser, aber auch die Therapieansätze daher völlig unterschiedlicher Natur sein können.

Diagnose

Grundlage einer jeden Diagnose und Ersteinschätzung, so auch bei zitternden Händen, durch einen (Fach-) Arzt ist und bleibt somit eine ausführliche Anamnese (= Arzt-Patienten Gespräch). Dabei gilt es unter anderem abzuklären, ob das Symptom scheinbar willkürlich und damit ohne äußere Reize auftritt oder ob die zittrigen Hände nicht vielleicht doch mit Stress, Panikattacken oder einer latenten Prüfungsangst zu tun haben.

Letzten Ende können zittrige Hände sogar durch einen übermäßigen Alkoholkonsum oder – im Umkehrschluss – durch den Entzug berauschender Substanzen ausgelöst werden. Der Patient selbst wie auch seine Lebensumstände liefern somit erste, wichtige Anhaltspunkte für eine Diagnose. Zudem gilt es abzuklären, dass die auftretenden Symptome nicht von überdurchschnittlich sensiblen Patienten und / oder deren überfürsorglichen Angehörigen überschätzt beziehungsweise fehlinterpretiert werden. Denn per se zittert jeder Mensch, der seine Finger spreizt. Es gilt also auch abzuwägen, ob der beobachtete Tremor nicht durch eine Muskelanspannung ausgelöst wird.
Hat sich nach den ersten Untersuchungen ein bestimmter Verdacht erhärtet, können dann neurologische Untersuchungen, bildgebende Verfahren wie CT und MRT, aber auch Blutuntersuchungen eine Verdachtsdiagnose erhärten oder auch wieder verwerfen.

Denn die Ursachen sind wie gesagt vielfältig. Selbst eine Vergiftung könnte in Betracht kommen. Oftmals verdichtet sich erst dann, wenn ganz unterschiedliche Verfahren, bis hin zu einer psychologischen Begutachtung ausgeschöpft werden, ein Verdacht. Somit kommen womöglich auch eine Liquoruntersuchung (= Entnahme von Nervenwasser aus dem Rückenmarkskanal), die Entzündungen im Gehirn aufspürt, oder eine Elektromyografie, die die Aktivität der Muskeln testet, in Betracht. 

Zitternde Hände schränken Betroffene oftmals im Alltag ein

Unterschiede von zitternde Hände 

Nicht jedes Zittern ist gleich. Letzten Endes spielt auch die Art des Tremors, respektive dessen Frequenz, eine entscheidende Rolle. Auch hierbei ist ein Haltetremor, beispielsweise, wenn wir einen einen Gegenstand bei ausgestrecktem Arm in der Waagerechten halten wollen, wieder völlig normal.
Als bedenklich und möglicherweise krankhaft gelten dagegen ein Bewegungstremor, der zum Beispiel beim Essen mit der Gabel auftritt oder auch ein Intentionstremor, der beobachtet wird, wenn wir uns bei einer neurologischen Untersuchung mit dem Finger an die Nasenspitze fassen und / oder unsere Fingerspitzen zusammen führen sollten. Denn dann sind vermutlich neurologische Ausfälle im Spiel.
Wie oben bereits angedeutet, gibt dem Arzt aber auch die Intensität des Zitterns einen ersten Aufschluss.

Somit sollte klar sein, dass es nicht nur eine klassische Therapie gibt. Schließlich reichen die Ursachen von Schockzuständen und Neurosen über Alkoholmissbrauch bis hin zu Demenz beziehungsweise Alzheimer, Nierenversagen oder auch Nervenschädigungen.
Entsprechend vielfältig sind die Therapiemöglichkeiten und -ansätze. Angefangen bei krampflösenden Mitteln über Betablocker, wie wir sie aus der Bluthochdrucktherapie kennen, bis hin zu einem autogenen Training und anderen Entspannungsmethoden.
Bei Parkinson-Patienten könnte dann womöglich auch ein so genannter Hirnschrittmacher in Betracht kommen, während man bei organischen Schäden, Vergiftungen oder Stoffwechselstörungen zunächst das eigentliche Problem angeht.

Wichtig ist somit vor allem, dass bei einem unerklärlichen Zittern unbedingt ein Arzt aufgesucht werden sollte. Dieser kann nach einer ausführlichen Anamnese die richtigen Schritte zu einer adäquaten Therapie einleiten.

Behandlung

Somit sollte klar sein, dass es nicht nur eine klassische Therapie gibt. Schließlich reichen die Ursachen von Schockzuständen und Neurosen über Alkoholmissbrauch bis hin zu Alzheimer, Nierenversagen oder auch Nervenschädigungen.
Entsprechend vielfältig sind die Therapiemöglichkeiten und -ansätze. Angefangen bei krampflösenden Mitteln über Betablocker, wie wir sie aus der Bluthochdrucktherapie kennen, bis hin zu einem autogenen Training und anderen Entspannungsmethoden.
Bei Parkinson-Patienten könnte dann womöglich auch ein so genannter Hirnschrittmacher in Betracht kommen, während man bei organischen Schäden, Vergiftungen oder Stoffwechselstörungen zunächst das eigentliche Problem angeht.

Wichtig ist somit vor allem, dass bei einem unerklärlichen Zittern unbedingt ein Arzt aufgesucht werden sollte. Dieser kann nach einer ausführlichen Anamnese die richtigen Schritte zu einer adäquaten Therapie einleiten.

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